GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG der Krefelder Bundestagsabgeordneten Otto FRICKE
(FDP), Siegmund EHRMANN (SPD), Ansgar HEVELING (CDU) und Bernd SCHEELEN
(SPD):
KREFELD. Das Krefelder Recyclingunternehmen Innovative Metall Recycling GmbH
(IMR) wird im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms mit insgesamt 338.224,50
Euro aus dem Bundeshaushalt gefördert. Darüber informierte Bundesumweltminister
Peter ALTMAIER (CDU) die vier Krefelder Bundestagsabgeordneten kürzlich mit
einem Anschreiben. Ziel der Förderung ist die energetische Optimierung einer
Metallzerkleinerungs- bzw. Shredderanlage am Firmenstandort im Krefelder Hafen,
die mit zusätzlicher Luftfiltration ausgestattet sein wird.
Das Umweltinnovationsprogramm ist eine bundesweite Fördermaßnahme des
Bundesumweltministeriums, mit der die Errichtung von umweltschonenden
großtechnischen Anlagen mit Demonstrationscharakter finanziell unterstützt
wird. Demonstrationscharakter im Sinne des Programms haben Anlagen immer dann,
wenn die darin eingesetzte Technologie in Deutschland bisher noch nicht
angewendet wurde oder bereits bekannte Techniken erstmals in neuartiger
Kombination zum Einsatz kommen. Dabei müssen die Anlagen der
Ressourceneffizienz, der Abfallverwertung oder aber der Luftreinheit
dienen.
Nach der Bekanntgabe der Förderung von IMR erklärten die vier Krefelder
Bundestagsabgeordneten Otto FRICKE (FDP), Siegmund EHRMANN (SPD), Ansgar
HEVELING (CDU) und Bernd SCHEELEN (SPD): "Über die Förderung durch das
Umweltinnovationsprogramm freuen wir uns sehr. Durch die zukunftweisende
Investition von IMR wird nicht nur der Firmenstandort im Krefelder Hafen
gestärkt, was zum Erhalt von zahlreichen Arbeitsplätzen beiträgt, sondern auch
der Umweltschutz wird weiter voran getrieben."
"Bereits heute trägt IMR durch das professionelle Recycling von Edelstahl und
Ne-Metallen dazu bei, begrenzte natürliche Ressourcen möglichst effizient
wiederzuverwerten, um sie dem Wirtschaftskreislauf so in möglichst hoher
Qualität ein weiteres Mal zuzuführen. Mit der neuen Zerkleinerungsanlage samt
Großschere, die noch diesen Sommer in Betrieb gehen soll, wird es IMR zukünftig
möglich sein, die Reinheit des recycelten Schrotts weiter zu verbessern, ohne
dabei die Luftqualität im ohnehin bereits stark belasteten Krefelder
Hafengebiet zu verschlechtern. Eine Nachricht, die insbesondere die betroffenen
Anlieger freuen wird und die außerdem zeigt, dass Ökonomie und Ökologie durch
kluge technische Investitionen durchaus vereinbar sind", so die vier
Abgeordneten abschließend.